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Mittwoch, 14. Dezember 2022

Textschnipsel aus "Rattenprinzessin Rapunzel"


 

Rapunzels Familie zieht um. Schnell findet Rapunzel neue Freunde und besucht eine neue Schule. Prinz ist es egal, wo er wohnt, solange er bei seiner Rapunzel ist. Natürlich versucht er mit Ratschlägen zu helfen und tröstet die Kinder, wenn sie Probleme haben. Sogar bei den Auftritten als Straßenmusikanten ist er dabei. Leider werden seine künstlerischen Einlagen nicht besonders gewürdigt.

Erhältlich bei Amazon https://www.amazon.de/Rattenprinzessin-Rapunzel-Annette-Paul-ebook/dp/B009CFEJ2O/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=



Sonntag, 11. Dezember 2022

Textschnipsel aus "Noch mehr Abenteuer mit Ratte Prinz und Rapunzel"

 



Aus einzelnen Kurzgeschichten, die ich zu verschiedenen Gelegenheiten, wie z. B. Weihnachten, Halloween oder Valentinstag geschrieben hatte, stellte ich den Sammelband "Noch mehr Abenteuer mit Ratte Prinz und Rapunzel" zusammen. Natürlich stiftet Prinz auch hier mit seinen heimlichen Aktionen Verwirrung.


Montag, 28. November 2022

Textschnipsel von "Ratte Prinz im Weihnachtsbaum"

 Die freche Ratte Prinz erlebt zum ersten Mal Weihnachten bei ihren Menschen. Sie versteht nicht, warum die Familie so aufgeregt ist und so viel Aufwand betreibt. Natürlich möchte sie ihre kleine Freundin Raja in die Schule begleiten, aber dass hat die Mutter strengstens verboten. Und was kann sie als Ratte schon ihrer Menschenfreundin schenken?



Samstag, 2. September 2017

Leserunde bei Lovelybooks


Was lange währt, wird sicher gut. Endlich habe ich es geschafft, eine Leserunde für mein Kinderbuch "Ratte Prinz" auf Lovelybooks zu starten. Ich verschenke dort bis zum 15.9.17 fünf Taschenbücher und zehn E-Books. Hoffentlich melden sich viele Leser, die Prinz und Rapunzel kennenlernen möchten. Da es für mich das erste Mal ist, bin ich doch ziemlich nervös.

Sonntag, 13. November 2016

Nervige Arbeiten



Gestern stellte ich erschrocken fest, dass ich hier schon seit Monaten nichts mehr gepostet habe. Kein Wunder, ich war schwer beschäftigt. Erst habe ich mich mit dem Formatieren des Taschenbuchs „RattePrinz“ herumgequält, anschließend stand die gleiche Arbeit für „Ratte Prinz imWeihnachtsbaum“ an. Bei CreateSpace war mir das Kinderbuch zu teuer, also habe ich es dort gelöscht und bei BoD neu herausgegeben.
Da beide Bücher illustriert sind, führte jede kleine Änderung gleich zu unschönen Seitenumbrüchen. Bis ich alles so stehen hatte, dass es ganz gut aussah, brauchte ich Wochen, in denen meine Hochachtung vor gelernten Druckern wuchs.
Danach habe ich für „Immer diese Menschen“ das verrutschte Cover und eine Änderung im Impressum korrigieren wollen. Eine Arbeit von höchstens zwei Stunden, dachte ich. Fehlanzeige. Das Programm akzeptierte meine alte Datei nicht mehr. Und ich musste wieder einmal alles neu formatieren. Ganze zwei Wochen habe ich gebraucht, bis es zwar noch kleine Fehlermeldungen gab, aber die Vorlage immerhin endlich genehmigt wurde.

Sonntag, 14. August 2016

Neu: Ratte Prinz als Taschenbuch


Nach einigen Kämpfen mit der Technik habe ich es geschafft. Das neue Buch von Prinz und Rapunzel „Ratte Prinz“ ist als Taschbuch erschienen und kann beim Buchhändler im Ort und bei Amazon, Thalia und Hugendubel gekauft werden.
Das E-Book erscheint am 22.8. Es kann jetzt schon vorbestellt werden. Vom 22.8. - 6.9.16 wird es zum Einführungspreis von 99 Cent verkauft, später wird es 2,99 € kosten.

Ratte Prinz
von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls
Kinder ab 8 Jahre
ISBN-13: 978-3741253782

Sonntag, 14. Juli 2013

Die gestohlene Kette

Mutter schnitt im Garten ein paar Blumen für die Vase
ab. „Tim, bringe bitte die Tulpen zu Frau Reichelt. Sie freut
sich sicher darüber.“
Tim nahm die Blumen und sprang zur Nachbarin. Frau
Özgün, die Putzfrau, öffnete die Tür. „Für Frau Reichelt. Wir
haben so viele davon“, sagte Tim.
„Komm rein, ich koche dir einen Kakao“, sagte Frau Özgün.
„Und einen Kaffee für uns Erwachsene“, sagte Frau Reichelt.
Sie kam mit einem Staubtuch bewaffnet in die Küche.
Im Hintergrund kreischte eine Bohrmaschine. „Herr Özgün
ist so lieb und hängt ein Bild für mich auf. Den Wasserhahn
hat er schon repariert. Ich bin so froh, Familie Özgün
gefunden zu haben.“ Sie lächelte ihre Putzfrau an.
„Ich arbeite gern für Sie.“
Tim setzte sich an den Küchentisch und die Erwachsenen
setzten sich dazu. Frau Özgün schnitt einen Kuchen an. „Du
bist so alt wie unser jüngster Sohn“, sagte sie.
„Bringen Sie ihn mit, dann können wir zusammen spielen“,
schlug Tim vor. Frau Özgün nickte und versprach es.
Am Nachmittag sah Tim sie zu Frau Möller hinübergehen.
„Frau Özgün arbeitet jetzt auch für Frau Möller, die
hatte schon lange nach einer Hilfe für den Haushalt gesucht
und Frau Reichelt hat sie so gelobt.“
„Sie ist sehr nett.“
„Und fleißig, sagt Frau Reichelt.“
Zwei Tage später sah Tim, wie Frau Reichelt mit Frau
Möller sprach. Als er vorbeiging und sie grüßte, machte
Frau Reichelt einen verärgerten Eindruck.
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Am Abend erzählte Mutter, dass bei Frau Möller Schmuck
gestohlen worden war.
„Was sagt die Polizei?“, fragte Nina, Tims Schwester.
„Soviel ich weiß, war sie gar nicht bei der Polizei. Sie sagte,
es ist nicht eingebrochen worden.“
„Bestimmt hat sie ihn selbst verlegt“, meinte Tim und
Nina nickte.
„Kannst du mir bitte Milch mitbringen?“, bat Frau Reichelt
am nächsten Tag, als Tim den Einkaufskorb auf den
Gepäckträger seines Fahrrads befestigte.
„Natürlich. Bringt Frau Özgün sie nicht mit?“ Normalerweise
besorgte Frau Özgün für Frau Reichelt die schweren
Einkäufe.
„Sie kommt nicht. Sie will nicht mehr für mich arbeiten.“
Tim stand schon mit einem Fuß auf dem Pedal und wollte
losfahren. Jetzt stieg er wieder ab. „Wieso denn? Sie
wollte doch ihren Sohn mitbringen, damit wir zusammen
spielen können.“
„Sie hat Angst und ist wütend, weil ihr unterstellt wird,
dass sie geklaut hat.“
„Aber sie hat es nicht.“
„Nein, Özgüns sind ehrlich, herzensgut und hilfsbereit.
Ihr Mann hat schon öfter bei mir etwas repariert. Und
wenn sie nicht kann, schickt sie ihre älteste Tochter. Das
Mädchen geht auf die Realschule und ist sehr nett.“
„Haben Sie es ihr gesagt?“
„Natürlich. Ich weiß gar nicht, was ich ohne sie machen
soll. Sie will nicht mehr in dieser Siedlung arbeiten, da hier
Gerüchte über sie verbreitet werden.“
„Aber Sie können doch nichts dafür.“ Tim schüttelte den
Kopf.
„Ich hoffe, sie überlegt es sich noch einmal.“
(...)


Leseprobe aus  "Die „Krimizimmer(ei) Bd. 2", Hrsg. Martina Meier, Papierfresserchens MTM-Verlag GbR, ISBN: 978-3-86196-221-2

Sonntag, 30. Juni 2013

Sonnentage am Meer

Marko ist mit dem Burgturm beschäftigt. Immer wieder rutscht
der Sand herunter, dabei will er einen schönen gezackten Rand haben.
„Der Sand ist zu trocken“, sagt eine Stimme. Wütend schaut
Marko auf. Vor ihm steht ein Mädchen im Badeanzug. Mit ihren
kurzen Haaren sieht sie wie ein Junge aus.
„Wer bist du?“, fragt Julia, Markos kleine Schwester.
„Ich bin Josefine, wir machen hier zwei Wochen Urlaub, und
wer seid ihr?“, antwortet das fremde Kind.
„Ich bin Marko und das ist meine Schwester Julia. Wir sind nur
übers Wochenende hier. Willst du mitbauen? Wenn die Burg fertig
ist, legen wir einen Burggraben und einen Hafen an, damit unsere
Schiffe schwimmen können“, sagt Marko.
Josefine kniet sich hin und hilft. Bald ist die Burg mit Burggraben
fertig.
„Jetzt brauchen wir Muscheln zum Verzieren“, entscheidet Julia.
„Dann stürzen die Wände ein. Außerdem waren Burgen nie verziert“,
lehnt Marko ab.
„Waren sie doch“, sagt Julia.
„Nein“, streitet Marko ab.
„Wir können die Kante vom Burggraben und das Hafenbecken
verzieren“, schlägt Josefine vor.
Also sammeln sie Muscheln und Marko und Julia streiten sich
gleich wieder, wer die schönste gefunden hat.
„Streitet ihr immer?“, fragt Josefine.
„Ja“, antwortet Marko. „Streitest du dich nie mit deinen Geschwistern?“
„Nö, mein Bruder ist schon so alt, der spielt nicht mit mir.
Außerdem ist der kaum zu Hause, weil er schon arbeitet“, erklärt
Josefine.
(...)



Leseprobe aus „Es war einmal im Sommer“, Hrsg. Martina Meier, Papierfresserchens MTM-Verlag GbR , ISBN: 978-3-86196-220-5 Taschenbuch