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Sonntag, 14. August 2016

Neu: Ratte Prinz als Taschenbuch


Nach einigen Kämpfen mit der Technik habe ich es geschafft. Das neue Buch von Prinz und Rapunzel „Ratte Prinz“ ist als Taschbuch erschienen und kann beim Buchhändler im Ort und bei Amazon, Thalia und Hugendubel gekauft werden.
Das E-Book erscheint am 22.8. Es kann jetzt schon vorbestellt werden. Vom 22.8. - 6.9.16 wird es zum Einführungspreis von 99 Cent verkauft, später wird es 2,99 € kosten.

Ratte Prinz
von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls
Kinder ab 8 Jahre
ISBN-13: 978-3741253782

Sonntag, 15. Februar 2015

Prinz im Blumenladen



„Raja, beeil dich, sonst hat der Laden zu, bevor wir dort sind.“ Oma steht im Flur und ruft. Und bevor Rapunzel sich Gedanken machen kann, ob sie mich mitnimmt, schlüpfe ich schnell in die große Tasche ihres Kapuzenpullis.
Die Großeltern sind ganz selten zu Besuch. Und wenn sie kommen, bleiben sie selten lange. „Ihr seid uns zu anstrengend“, meint Opa immer. Ich muss ihn mal fragen, ob er mich mitnimmt. Mir ist meine Menschenfamilie nämlich auch zu anstrengend.
Ständig macht mindestens einer aus der Familie auf irgendeinem Instrument Krach. Bei zwei Erwachsenen und sechs Kindern ist das schon schlimm genug. Zudem streiten sie sich lautstark, wer das arme Klavier zuerst quälen darf. Oder wer die Tür schließen soll. Zum Schluss bleibt sie offen und alle müssen sich die Musik anhören.
Wenn die Kinder in der Schule sind, sollte es eigentlich leise sein. Irrtum. Dann kommen nämlich die Musikschüler der Mutter. Oder sie trillert so laut, dass die Polizei anrücken müsste. Sie probt nämlich für ihre Auftritte als Sängerin.
Am besten nehmen die Großeltern nicht nur mich mit, sondern auch Rapunzel. Das würde das Nesthäkchen der Familie vor einem Gehörschaden bewahren. Und ich wäre nicht so allein.
Jetzt bin ich der Großmutter dankbar, dass wir einkaufen gehen und ich dem Lärm entkomme. Eine Weile schweigen die beiden. Schließlich meint Großmutter: „Herrlich, diese Ruhe.“
Rapunzel fasst ihre Hand und hüpft neben ihr her. Mir wird ganz schlecht von dieser Schaukelei. „Morgen wird es wieder besser. Rosenrot meinte, wir müssten etwas zum Valentinstag einüben. Zorro hat sie zwar ausgelacht und gemeint, Valentinstag ist kein Feiertag, Und Winnetou meinte, es ist nur für Verliebte. Aber Rosenrot wollte unbedingt, dass wir etwas vortragen“, erzählt Rapunzel. Rosenrot, Zorro und Winnetou sind Rapunzels Geschwister. In dieser verrückten Familie haben alle verrückte Spitznamen.
„Hm, sonst macht ihr aber auch immer viel Krach“, sagt Oma.
„Dann spielt doch mit. Oma, du kannst mit mir flöten. Zu zweit macht es viel mehr Spaß.“
Oma macht ein Gesicht, als würde es ihr keine Freude machen. Deshalb hält Rapunzel lieber ihren Mund. Und dann erreichen wir auch schon den Blumenladen. Hier duftet es nach Frühling. Überall stehen Eimer mit ganz vielen Blumen. Tulpen, Osterglocken, Rosen und was weiß ich.


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Sonntag, 3. November 2013

Ratte Prinz im Weihnachtsbaum

Seit Tagen tuscheln die Großen miteinander. Was die wohl haben? Selbst wenn ich meine Ohren spitze, höre ich nichts. Dabei besitze ich ein viel feineres Gehör als die Menschen.
Einmal schnappe ich etwas wie Überraschung und Geschenke auf. Doch dann bemerkt Schneeweißchen, die große Schwester meiner Prinzessin, dass Rapunzel und ich in der Nähe sind und zischt: „Pst“. Danach ist kein Wort mehr zu verstehen. So eine Gemeinheit, als ob ich etwas verraten würde! Für wen halten die mich? Ich bin der beste Geheimnisbewahrer der Familie!
Rapunzel kommt mittags mit klebrigen Fingern aus der Schule. Sie ist sechs Jahre alt und geht in die erste Klasse. Vor ein paar Monaten hat sie mir das Leben gerettet und mich mit einem Schal aus einem Kanal gezogen, sonst wäre ich ertrunken. Deshalb nennen ihre Geschwister sie jetzt Rapunzel, nach der Prinzessin aus einem Märchen. Sie ließ den Prinzen an ihrem Haar hochklettern.
Ich bin eine kleine goldfarbene Ratte aus königlicher Familie. Eine alte Prophezeiung sagt, dass wir einst verhext wurden. Deshalb können wir uns mit den Menschen in ihrer Sprache unterhalten. Erst wenn der auserwählte Prinz eine liebende Prinzessin findet, werden wir erlöst. Deshalb bleibe ich bei Rapunzel. Allerdings wird es noch lange dauern, bis sie erwachsen ist und mich heiraten kann.
„Nimmst du mich morgen mit zur Schule?“, frage ich am Abend, als sie ihren Schlafanzug anzieht.
„Nein, das geht nicht.“
„Warum nicht? Ich bleibe im Ranzen und bin ganz leise“, verspreche ich.
Rapunzel lacht nur.
„Wenn du mich hierlässt, ärgere ich deinen Vater“, drohe ich.
Sie schüttelt den Kopf, dann schlüpft sie unter die Decke und nimmt sich ein Buch. Sie darf jeden Abend zwei Seiten lesen, bevor sie schlafen soll.
„Ich nage in der Vorratskammer alle Lebensmittel an.“ Irgendwie muss ich sie doch herumbekommen.
Aber sie antwortet gar nicht mehr, so vertieft ist sie in ihr Buch.

Wenn sie mich schon allein lassen, muss ich halt jede Gelegenheit nutzen, um einen Spaziergang zu machen. Am nächsten Morgen herrscht wie üblich Lärm und Unruhe. Rapunzel kommt noch einmal in das Zimmer um ihren Turnbeutel zu holen.
„Rapunzel, beeile dich, sonst kommst du zu spät“, ruft Nachtigall.
„Prinz braucht Wasser.“
„Das mache ich, mit dem Fahrrad bin ich schneller in der Schule.“ Zorro, der zweitälteste der Geschwister, schiebt Rapunzel samt Turnbeutel aus dem Zimmer. Dann beugt er sich zu mir herunter, schüttet etwas Futter in den Napf und holt aus dem Badezimmer frisches Wasser. Dabei hakt er meine Käfigtür nicht richtig ein. Sobald Ruhe einkehrt, klettere ich raus und springe die Treppe hinunter. Ich habe Glück, die Wohnzimmertür steht offen. Normalerweise ist sie geschlossen. Ich schlüpfe hinein und sehe mich gründlich um. „Ihr dürft nur zum Klavierspielen ins Wohnzimmer oder wenn wir dabei sind!“, hat Nachtigall bestimmt. Nachtigall ist Rapunzels Mutter. Sie wird so genannt, weil sie Sängerin ist und schön wie eine Nachtigall singt.
Im Wohnzimmer stehen ganz viele Bücher im Regal. Und auf einem Tisch neben dem Klavier stapeln sich Noten. Bergeweise. Wer soll das bloß alles spielen? Ich schaue es mir an. Obenauf liegen Stücke von Beethoven. Dabei klimpert hier niemand den alten Beethoven. Die Kinder lieben eher Schlager und selbst Nachtigall bevorzugt modernere Stücke.
An der Wand hängen sehr bunte Bilder. Sicher stammen sie von Picasso. Nicht dem berühmten Maler, der vor vielen Jahren gelebt hat, sondern Rapunzels Vater. Der versucht nämlich, mit seiner Kleckserei Geld zu verdienen. Die Kinder nennen ihn deshalb respektlos Picasso. Seine Bilder sehen wirklich so ähnlich aus wie bei dem großen Künstler. Lauter Farbspritzer, unter denen man sich nichts vorstellen kann. Vor einiger Zeit konnte man wenigstens noch ein paar verzerrte Gesichter erkennen, aber momentan sind es nur Striche, Vierecke, Kreise und Punkte.
In einer Ecke stehen ein Computer und ein Fernsehgerät. Die Kinder dürfen nur selten fernsehen, sie sollen nämlich lieber auf ihren Musikinstrumenten Krach machen. Wie gut, dass wir in einem alten Haus mit einem großen Garten wohnen. Dadurch leiden die Nachbarn nicht so sehr unter dem Lärm. Der eigentliche Grund für das Verbot ist sicher die Angst, dass der alte Fernseher ganz kaputt geht.
Gerade als ich es mir auf der Sofalehne gemütlich machen will, höre ich Schritte näherkommen. Vorsichtshalber springe ich auf den Tisch nebenan und verstecke mich unter einem Notenheft.





"Ratte Prinz im Weihnachtsbaum"  kann bei amazon,  gekauft werden.







Sonntag, 25. November 2012

Der bissige Hund




Rapunzel bringt mit Mara Tim nach Hause. Henny ist heute gleich nach der Schule zu ihrer Oma gefahren. Sie stehen eine Weile vor der Gartenpforte und unterhalten sich, dann gehen sie weiter. Bei der Bushaltestelle springt ein langhaariger Hund über die Straße und läuft kläffend zu einem kleinen Jungen, der mit seinem Roller vorbeifährt. Die ganze Zeit wackelt der Schwanz des Hundes hin und her. Der Junge dreht sich um und rollert uns hastig entgegen. Dabei verliert er das Gleichgewicht, fällt hin und bleibt weinend auf dem Fußweg liegen. Und dieses wilde Hund kommt immer näher. Ich kann es nicht mehr sehen und verstecke mich in Rapunzels Pulli.
Rapunzel rennt los.
Sie kniet sich bei dem Jungen hin. „Hast du dir weggetan?“, fragt sie.
Dabei kommt dieser schreckliche Hund immer näher und näher. Sein Bellen dröhnt in meinen Ohren.
„Rapunzel, steh auf und lauf weg!“, flehe ich. Doch meine Prinzessin hört nicht. Im Gegenteil, sie zieht den Jungen hoch. Dabei ist dieses Wischmopp auf vier Beinen schon fast bei uns. Wütend fletscht er die Zähne. Seine langen Stirnhaare sind mit einer Haarspange auf seinem Kopf zusammengebunden, damit er überhaupt etwas sehen kann. Kein Wunder, dass er so bösartig ist. Wenn ich so albern aussehen würde, wäre ich auch wütend.
„Beeil dich“, kreische ich. Doch Rapunzel beachtet den Hund gar nicht, sondern tröstet immer noch den kleinen Jungen.
Gleich erreicht uns dieses Ungeheuer und beißt Rapunzel. Aufgeregt laufe ich auf ihren Schultern hin und her. Ich muss etwas tun. Kurz bevor er Rapunzel etwas antut, springe ich todesmutig hinunter und stelle mich ihm in den Weg.
„Wage es nicht, meine Prinzessin zu beißen“, drohe ich ihm. Und wirklich, überrascht stoppt er ab. Dann nähert er sich mir drohend. Immerhin ist er erst einmal abgelenkt. Doch seine Zähne sind riesig und verspeisen lassen will ich mich nicht. Ich schlage also einen Haken um den liegenden Roller, nehme Anlauf und springe auf seinen Rücken.
 Damit ich nicht runterfalle, kralle ich mich in seinem Fell fest. Davon ist mehr als genug da. Dann arbeite ich mich zu seinem Kopf vor. Ich will in sein Ohr beißen. Ganz schaffe ich es nicht bis dorthin, denn jetzt schnappt der Kerl völlig über. Er dreht sich im Kreis und knurrt und rollt die Augen.
„Hilfe! Holt denn keiner die Polizei?“ Mir wird langsam schwindelig.
„Prinz, spring ab“, ruft Rapunzel. Einfacher gesagt als getan. Wenn ich springe, frisst mich der Kerl doch gleich. Und als Nachtisch sicher auch noch Rapunzel. Außerdem dreht sich alles vor meinen Augen.








 Leseprobe aus "Rattenprinzessin Rapunzel" von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls, erhältlich bei Amazon,


Sonntag, 14. Oktober 2012

Der Umzug 4








(...)


Nachtigall fährt den Laster, mit Cäsar und Zorro als Beifahrer. Die müssen die Karte lesen, damit wir auch ankommen. Picasso kann es leider nicht. Beim letzten Versuch haben wir drei
Stunden gebraucht, um wieder an unserem Ausgangspunkt anzukommen. Solche praktischen Dinge kann man halt nicht von einem Maler, erwarten.
Ich halte mit meinem vollen Magen erst einmal einen Mittagsschlaf. Die Fahrt wird noch lange genug dauern. Als ich wieder aufwache, fliegen Wolken und Bäume an uns vorbei. Der Bus klappert gewaltig. Winnetou fährt sicher wieder einmal schneller als er soll. Nein, das täuscht nur, denn der Laster vor uns ist genauso schnell. Der Bus ist einfach nur alt. Hoffentlich fällt er nicht unterwegs auseinander.
Ich schließe die Augen und versuche wieder einzuschlafen. Aber so unruhig, wie ich bin, kann ich es natürlich nicht mehr, dabei schlafen Ratten tagsüber und sind in der Nacht wach. Also krabble ich aus der Tasche heraus und auf die Rücklehne. Jetzt habe ich einen richtig guten Ausblick. Ich sehe Kühe und Pferde auf den Weiden stehen. Huh, da sitzt ein Bussard auf einem Pfosten. Wie gut, dass ich im Auto bin und nicht auf dem Feld.
Nach einer Weile wird es mir langweilig, ich krieche in das Gepäck und untersuche es. Vielleicht habe ich Glück und finde etwas Schmackhaftes. Um die Musikinstrumente mache ich lieber einen großen Bogen, da kennen die Kinder kein Pardon. Nicht einmal Rapunzel hat Verständnis, wenn ich in der Gitarre übernachte. Dabei ist das so eine schöne Höhle. Ich hatte sie einmal mit etwas Wolle und Heu ausgestopft, das war herrlich gemütlich. Zur Strafe musste ich eine Woche lang im Käfig schlafen. So eine Gemeinheit. Dabei hat sowieso niemand das Ding benutzt. Es war ein alter Staubfänger. Nur weil Nachtigall so ein Theater gemacht hat, von wegen altem Erbstück und kostbares Instrument. Auf dem schon Dingsda große Konzerte gegeben hat.
Die Koffer sind alle verschlossen. Ich könnte natürlich ein Loch hineinnagen, aber das würde auch Ärger geben. Also lasse ich es lieber. Nachtigall traue ich es zu, dass sie mich einfach auf einem Parkplatz aussetzt. „Ratten gibt es überall. Du wirst schon zurechtkommen“, meint sie dann sicher nur.
Der Bus klappert nicht mehr ganz so stark. Winnetou scheint langsamer zu fahren. Es geht in eine Kurve. Ich bekomme so einen Druck im Magen, dass ich mich nicht mehr halten kann, sondern durch den Kofferraum rutsche. Leider rutsche ich nicht allein, sondern die Kisten und Koffer und Taschen rutschen ebenfalls. Und genau auf mich zu. Mir wird elend vor Angst. Hilfe! Ich werde zerquetscht! Mit einem beherzten Sprung rette ich mich auf den Gitarrenkasten und von dort weiter auf Rosenrots Kopf. Mit aller Kraft kralle ich mich fest, ohne auf ihr Kreischen zu achten. Was hat sie bloß? Sie ist doch sonst nicht so zimperlich. Das darf sie bei drei Brüdern und zwei Schwestern auch gar nicht sein.
„Rapunzel, nimmt dein Vieh weg. Es reißt mir alle Haare aus“, schreit sie.
Rapunzel beugt sich hinüber und greift nach mir. Das passt mir nicht und ich fletsche meine Zähne.
„Prinz, hör auf, oder du gehst in den Käfig.“
Blödsinn, der ist doch im Laster.
„Für eine ganze Woche.“ Nun gut, ich bin vernünftig und friedlich, also lasse ich mich in die Hand nehmen und wieder in die Jackentasche packen.
Langsam beruhigt sich mein pochendes Herz und ich nage an dem Keks, den mir Rapunzel gibt

(...) 



Leseprobe aus "Rattenprinzessin Rapunzel" von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls, erhältlich bei Amazon





Sonntag, 7. Oktober 2012

Der Umzug 3



(...)

Es riecht lecker nach Salami, Käse und Brot. Mein Hunger meldet sich. Bei dem Stress muss ich gut essen. Ich luge aus der Tasche. Rapunzel sitzt neben Rosenrot auf dem Fensterbrett und stopft sich eine Salami hinein.
„He, selbst essen macht dick“, sage ich.
„Und ich dachte, die Nervensäge ist im Laster“, sagt Picasso, Rapunzels Vater. Beleidigt drehe ich ihm den Rücken zu, zupfe aber gleich danach an Rapunzels Ärmel.
Sie reicht mir den armseligen Rest der Wurst. Immerhin folgt noch ein Stück Käse von Schneeweißchen. Und als auch noch Nachtigall mir etwas Brot spendiert, werde ich glücklich und satt.
„Käse und Wurst ist für Prinz ungesund“, sagt sie. Momentan hat sie einen Gesundheitsfimmel. Alle sollen möglichst Gemüse und Obst essen. Sie kauft nur noch Vollkornbrot und Vollkornnudeln. Mit dem Erfolg, dass die Kinder am Esstisch ganz wenig essen und sich anschließend beim Imbiss Pommes frites oder Döner kaufen. Manchmal holen sie auch Schokolade und Kekse aus dem Supermarkt. Trotzdem sind sie alle ganz schlank. Der einzige, der auf seine Figur achten muss, bin ich.
„Das kommt davon, dass du dich immer tragen lässt“, stichelt Picasso gern. Dabei muss ich bestimmt zwanzig Schritte machen, um bei einem Schritt von Rapunzel hinterherzukommen.
Nach dem Essen tragen die Kinder die Küchenstühle und den Esstisch hinunter. Nachtigall fegt und Picasso bringt den Müll weg. Anschließend schließen sie das Haus ab.
„Es kann losgehen!“, sagt Picasso.
Unser rot, gelb und grün angemalter VW-Bus steht vor dem kleinen Laster.
Rapunzel setzt sich hinter den Fahrersitz. Neben ihr sitzen die Zwillinge Rosenrot und Schneeweißchen. Winnetou fährt und Picasso thront auf dem Beifahrersitz. Die hinterste Bank ist umgeklappt und mit Gepäck vollgepackt. Auf den Koffern liegen Decken und Jacken, sodass man nicht nach hinten sehen kann. 
(...)



 Leseprobe aus "Rattenprinzessin Rapunzel" von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz-Pöhls, erhältlich bei Amazon